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Willkommen am Institut für Insolvenz- und Sanierungsrecht!

Das Institut für Insolvenz- und Sanierungsrecht (ISR) wurde am 30. April 2013 gegründet. Seine Aufgabe ist es, im organisatorischen Rahmen der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf das Insolvenz- und Sanierungsrecht in Forschung und Lehre zu vertreten und die Verbindung von Rechtswissenschaft und Praxis auf diesem Gebiet zu fördern.  Das Institut wird unterstützt durch die Düsseldorfer Vereinigung für Insolvenz- und Sanierungsrecht e.V. (VR 10848).

Stabilisierung und Restrukturierung – Möglichkeiten, Grenzen, Grenzüberschreitungen 22./23. Oktober 2021

22./23. Oktober 2021

Das StaRuG ist in Kraft und stellt sich dem Wettbewerb der Rechtsordnungen. Lohnt sich eine „Sanierungsmigration“ in die Niederlande zur Sanierung auf der Grundlage des Wet Homologatie Onderhands Akkoord (Stichwort „Dutch Scheme“)?

Kontroverse Diskussionen über neue Sanierungsinstrumente haben eine Grundlagenfrage offengelegt, die über das Insolvenz- und Sanierungsrecht weit hinausreicht:

„Unter welchen Voraussetzungen sind Eingriffe in Vertragsverhältnisse zulässig?“

Der Regierungsentwurf zum SanInsFoG bewertete das Sanierungsinstrument „Eingriffe in Vertragsverhältnisse“ noch als rechtlich unbedenklich und befürwortete im Wettbewerb der Rechtsordnungen eine Einführung. „Sanierungsmigrationen“ in Rechtsordnungen, die es ermöglichen, im Rahmen der angestrebten Sanierung die bestehenden Verträge an die Sanierungssituation anzupassen, seien in der Vergangenheit „ein Privileg größerer Unternehmen“ geblieben. „Realistische und bezahlbare Sanierungsoptionen“ sollten aber auch kleineren Unternehmen eröffnet werden. (BT-Drs. 19/24181, S. 150). Nach Empfehlung des Rechtsausschusses „im Lichte der Kritik an der Vertragsbeendigung“ (BT-Drs. 19/25353 S. 9) haben die vorgeschlagenen Regelungen keinen Eingang in das Gesetz gefunden. Zu Recht? Wir stellen die Frage im Lichte des Schuldrechts.

Dauerbrenner Insolvenzanfechtung:

In die Tiefen des Insolvenz- und Sanierungsrechts führt das Problem neuer Anfechtungsprivilegien, wie sie im StaRuG oder im COVInsAG geregelt sind. Bestimmte Rechtshandlungen sollen im Fall eines nachträglich eingeleiteten Insolvenzverfahrens anfechtungsfest sein. Wie sieht die Risikoabschätzung der Praxis aus? Als Stellschraube erweist sich häufig das für alle Anfechtungstatbestände relevante Merkmal der Gläubigerbenachteiligung. Zeigen sich mittlerweile „Logische Brüche und Wertungswidersprüche im Recht der Insolvenzanfechtung“?

 

Diese Fragen stehen im Zentrum des Herbst-Symposiums „Stabilisierung und Restrukturierung – Möglichkeiten, Grenzen, Grenzüberschreitungen“.

Zu dem Tagungsprogramm und den einzelnen Referenten gelangen Sie hier.

Den detaillierten Zeitplan können Sie hier einsehen.

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Postanschrift:

Institut für Insolvenz- und Sanierungsrecht
z.Hd. Frau Prof. Dr. Nicola Preuß
Universitätsstraße 1
Geb. 24.81, Raum U1.45
40225 Düsseldorf

E-Mail:

Kontakt

Prof. Dr. Christian Kersting LL.M. (Yale)

Prof. Dr. Ulrich Noack

Prof. Dr. Nicola Preuß

Verantwortlichkeit: